Der Wunsch



… zu wissen woher unser Essen stammt, unter welchen ökologischen und sozialen Bedingungen es angebaut und produziert wurde und die Konsequenzen dafür selber zu tragen ist unsere Motivation um einen solidarischen, maschinen- und spritzmittelfreien Betrieb aufzubauen und zu betreiben. Wir wollen als Gemeinschaft unseren eigenen Nahrungsmittelbedarf in einem möglichst hohen Grad selber decken sowie der umliegenden Bevölkerung Zugang zu nachhaltig hergestellten Produkten schaffen. Die Arbeit von Hand steigert den Bezug zum Produkt, dem Boden und der Natur.

Grundsatz Vielfalt


Durch eine grosse Anzahl verschiedener Kulturen können lokal gut angepasste Arten erkannt und gefördert werden. Biodiversität verringert zudem das Auftreten von Schädlingen in unnatürlich hohen Populationsgrössen. Dazu werden Lebensräume bereits in die Planung der Anbauflächen einbezogen. So soll in Baum-, Strauch- und Krautschicht nach dem Agroforest-Prinzip parallel produziert werden. Somit können zum Beispiel Salat, Mais, Pilze, Trauben, Obst, Beeren und diverse Kleinstrukturen zusammen in einer Anbaufläche vereint werden. Für die Mitarbeitenden des Betriebs bedeutet eine hohe Vielfalt an Produkten eine abwechslungsreichere Produktion und Verarbeitung sowie bessere Absatz-Chancen

Einschränkung fördert Innovation


Durch den bewussten Verzicht auf Landmaschinen und chemische Hilfsmittel werden wir gezwungen neue Wege und Möglichkeiten zu verfolgen, um die Bewirtschaftung und den Betrieb optimal auszugestalten. Für uns ist die damit einhergehende Verringerung des ökologischen Fussabdruckes des Betriebs, die Förderung der Vielfalt örtlicher Ökosysteme, insbesondere die Erhaltung eines gesunden Bodenlebens der Antrieb, um den zeitlichen Mehraufwand zu tragen. Im Gegenzug fallen Anschaffungskosten für Maschinen und deren Unterhalt weg sowie der Kauf von chemischen Hilfsmitteln.